Am 19.04. stand der alljährliche Duathlon in Mettmann an. Nachdem Christian im letzten Jahr erste Erfahrungen im Sprint gemacht hatte stand diesmal die längere Kurzdistanz mit nominell (10km
Laufen + 44 km Rad + 5 km Laufen) auf dem Programm.
Die Athleten wurden diesmal von strahlendem Sonnenschein begrüßt. Nach den warmen letzten Tagen war es allerdings etwas kühler, sodass ideale Wettkampfbedingungen herrschten. Im Vergleich zum
letzten Jahr gab es eine Änderung beim Streckenverlauf. Die Laufstrecke bestand nun für alle Abschnitte aus 2,5 km Runden. Am Anfang des Laufs war es auf dem Feldweg doch recht eng, aber nach den
ersten Minuten verteilte es sich prima. Die ersten Kilometer ließ ich mich von der tollen Atmosphäre mitreißen und war etwas schneller als geplant unterwegs, der zweite Teil des ersten
Laufabschnitts war dann exakt nach Plan.
Dann ging es auf die Radstrecke, die trotz des Regens in der Nacht mittlerweile wieder trocken war, daran änderte auch ein bisschen Regen unterwegs nichts. Da auch kaum Wind vorhanden war, konnte
man es richtig gut rollen lassen. Bis dann auf der zweiten von vier Runden die nachdrückliche Frage eines Wettkampfrichters kam, wo denn meine Startnummer sei? Lange Rede, kurzer Sinn - die muss
beim Radfahren hinten sein. Da ich die Startnummern-Bänder nicht so mag, war ich als eigentlicher Läufer wie üblich mit Sicherheitsnadeln am Shirt unterwegs. Also rechts ran, Helm ab, T-Shirt
verkehrt herum angezogen und weiter. Wieder etwas gelernt und für das nächste Mal heißt es dann wohl doch Startnummernband.
Auf der letzten Runde merkte ich dann doch die Steigungen auf der Strecke - am Ende sollten es gut 550m sein - aber Zähne zusammenbeißen und wieder hoch zur Wechselzone.
Fahrrad abstellen, Laufschuhe an - ach ja T-Shirt wieder umdrehen - und los. Während beim ersten Laufabschnitt sich alles ganz entspannt anfühlte, war es nun deutlich zäher und am Ende jeder
Schritt ein Kampf, das Tempo demzufolge auch etwas langsamer. Auf dem letzten Kilometer setzte dann auch noch Regen ein, der seinen Höhepunkt gefühlt bei meinem Zieleinlauf hatte. Das passte also
perfekt. Am Ende stand eine Zeit von 2:32:03, 28. bei der Männern und 7. in der M45.



